Im Oktober hat das Team von Pure Music Player bedeutende Fortschritte bei der Mediathek-Synchronisierung, der Anpassung an neue Geräteformen, dem Verbindungserlebnis sowie der Zuverlässigkeit des Basisspeichers erzielt. Hier sind die wichtigsten Inhalte dieses Berichts.
🔄 Inkrementelle Subsonic-Synchronisierung: Datensparend und sekundenschnell aktualisiert
Um die Synchronisierung entfernter Musikbibliotheken noch effizienter und reibungsloser zu gestalten, haben wir den Synchronisierungsmechanismus für Subsonic-Musikquellen umfassend modernisiert:
- Inkrementeller Abrufmechanismus: Der Wechsel vom bisherigen vollständigen Rescan zur inkrementellen Synchronisierung ruft nur Titel ab, die sich auf dem entfernten Server geändert haben. Das spart erheblich Datenvolumen und verkürzt die Dauer spürbar.
- Jederzeit abbrechbar & einheitlicher Fortschritt: Die Synchronisierung kann jederzeit manuell abgebrochen werden; die Quellenzentrale und die einzelnen Quellzeilen zeigen in Echtzeit denselben Fortschritt an.
- Automatische Vervollständigung von Covern und Liedtexten: Nach Abschluss der Synchronisierung ergänzt das System im Hintergrund fehlende Albumcover und Songtexte; Songtexte werden lokal gespeichert und stehen auch offline zur Verfügung.
- Getrennte Speicherung gleichnamiger Entitäten: Alben oder Interpreten mit identischen Namen aus unterschiedlichen Musikquellen werden separat erfasst, um gegenseitiges Überschreiben zu verhindern.
- Klarer Status und mehrsprachige Unterstützung: Die Titelinfoseite weist eindeutig darauf hin, dass Metadaten von Subsonic stammen; nach Abschluss aktualisiert sich die Mediathek automatisch; für nicht synchronisierte, laufende, vervollständigende und fehlgeschlagene Vorgänge stehen klare Texte in 9 Sprachen bereit.
📱 Faltbare iPhone-Wiedergabeoberfläche: Adaptives Fünf-Haltungs-Layout
Zur Unterstützung neuer Geräteformen haben wir eine völlig neue Wiedergabeoberfläche für das faltbare iPhone und faltbare Dual-Screen-Geräte entwickelt:
- Intelligente Fünf-Haltungs-Anordnung: Das adaptive Wiedergabelayout wählt je nach Gerätehaltung automatisch zwischen Zelt-, Hochkant-, Querformat-, Entfaltungs- und Buchansicht.
- Vermeidung von Falz und Verdeckungsbereichen: Der Layout-Algorithmus erkennt physische Knickfalten und Systemüberdeckungen präzise. Im entfalteten Zustand erscheinen Cover und Wiedergabesteuerung links, während Liedtexte oder die Warteschlange rechts angezeigt werden; in der Buchhaltung ruhen Liedtexte angenehm im unteren Bereich.
- Durchdachter Fallback-Schutz: Ein zweistufiger Schalter ermöglicht es, mit einem Fingertipp zur klassischen Wiedergabeseite zurückzukehren oder lediglich das zweispaltige Layout zu deaktivieren, sodass ein quergehaltenes iPad zur klassischen Stapelansicht zurückkehrt.
- Orientierung an systemweiten sicheren Bereichen: Veraltete Heuristiken zu Bildschirmmaßen und Gerätetypen wurden bereinigt; das Layout richtet sich nun dynamisch nach den vom System gemeldeten sicheren Bereichen. Die Verifikation auf physischen faltbaren Geräten läuft derzeit, letzte Details bei Animationen und Barrierefreiheit werden finalisiert.
🔗 Vereinfachte PureStream-Konfiguration: Passwortlose Direktverbindung, klar und übersichtlich
Wir haben den Konfigurationsprozess für Verbindungen zum PureStream-Server neu gestaltet:
- Intuitive Auswahl aus zwei Modi: Ist noch nichts konfiguriert, wird zunächst eine prägnante Kurzerklärung angezeigt, gefolgt von zwei Moduskarten – der „Kopplungskarte“ mit dem Hinweis auf ein erforderliches PureStream-Abonnement und der „Direktverbindungskarte“ für selbst gehostete PureStream- oder Subsonic-Server von Drittanbietern.
- Passwortlose Direktautorisierung: Nach erfolgreicher Verknüpfung bezieht der Player über die Geräteautorisierung direkt temporäre Zugangsdaten vom Heimserver, sodass weder Benutzername noch Passwort manuell eingegeben werden müssen.
- Aufgeräumte visuelle Hierarchie: Schreibgeschützte Serveradressen sowie Hostnamen und physische Dateipfade in der Diagnose wurden entfernt. Im konfigurierten Zustand sind die Elemente logisch angeordnet: „Übersicht → Verbindung/Synchronisierung → Fortschritt → Hauptaktion → Audioqualität → Diagnose“, wobei die Audioqualitätseinstellungen standardmäßig eingeklappt sind.
⏱ Gelassener Umgang mit ausgelasteten Netzwerken: Intelligente Wiederholungen und sanfter Backoff
Bei Netzwerkschwankungen oder Serverauslastung reagiert der Client spürbar robuster:
- Wiederholung nach Serverempfehlung: Antwortet der Server mit „Bitte versuchen Sie es später erneut“, wartet der Client die vom Server empfohlene Zeitspanne ab, statt starr alle 5 Sekunden zu wiederholen und nach 6 Versuchen abzubrechen.
- Sofortiger Hinweis bei Ratenbegrenzung: Bei Überschreitung des Anfragekontingents wird der Nutzer unverzüglich informiert, statt still im Hintergrund weiterzuwarten.
- Differenzierte Fehlerbehandlung: Allgemeine Netzwerkfehler nutzen einen sanften Backoff-Mechanismus mit fester Obergrenze; definitive Fehler wie inaktive Abonnements, Haushaltsabweichungen oder ungültige Autorisierungen stoppen Wiederholungen sofort. Jede Anfrage erhält eine eindeutige Kennung zur einfachen Nachverfolgung auf Serverseite.
📚 Überarbeitung der Einstellungen für den Modus für große Mediatheken: Klar und auf einen Blick
Für die Verwaltung umfangreicher Sammlungen mit zehntausenden Titeln haben wir die Konfigurationsoberfläche für den Modus für große Mediatheken (Large Library Mode) überarbeitet:
- Einheitliche Benennung: Einheitlich als „Modus für große Mediatheken / Large Library Mode“ bezeichnet, wodurch frühere Bezeichnungen wie „Schneller Listenindex“ und „Hochleistungsmodus“ entfallen.
- Vermeidung redundanter Angaben: Jede technische Information wird nur einmal dargestellt; Sammlungsgröße, Indexierungsfortschritt und Mitgliedschaftsvorteile erhalten jeweils einen festen Platz ohne verschachtelte Kartenstrukturen.
- Responsives adaptives Layout: Der Fortschrittsbalken nutzt die volle Zeilenbreite, wodurch unschöne Umbrüche auf kleinen Bildschirmen und übermäßige Freiflächen auf breiten Displays vermieden werden.
- Präzise Statustexte: Für pausierte, fehlgeschlagene, reparierende und einsatzbereite Zustände existieren eigenständige Texte; Bestätigungsdialoge beim Löschen des Index passen sich dynamisch an den Schalterzustand an.
🛠 Korrekturen zur Zuverlässigkeit des Basisspeichers
Diesen Monat haben wir zwei wesentliche Zuverlässigkeitsprobleme im Kernspeicher behoben:
- Sichere Erkennung älterer Mediatheken: Kann eine ältere Mediathek von einer neuen Version nicht direkt gelesen werden, führt die Anwendung beim Start automatisch eine sichere, leichtgewichtige Migration durch; nach erfolgreichem Abschluss können lokale Ordner regulär hinzugefügt werden, während bei Fehlern die ursprüngliche Mediathek unberührt bleibt.
- Kein Titelverlust bei inkrementeller Indexierung großer Mediatheken: Zuvor konnte der Index nach dem initialen Aufbau neu hinzugefügte Titel übersehen; nun wird der Index beim Speichern synchron aktualisiert und beim App-Start auf Konsistenz geprüft. Bei Abweichungen fällt das System automatisch auf die Standardliste zurück und baut den Index neu auf, sodass neu importierte Titel zuverlässig in Alben- und Interpretenansichten erscheinen.
📌 Bekannte Probleme und nächste Schritte
In der aktuellen Version wird noch an folgenden Punkten gearbeitet:
- Einige Animationen, Popup-Platzierungen und die Lesereihenfolge für Screenreader auf dem faltbaren iPhone werden weiter verfeinert; Anpassungen für reduzierte Bewegung folgen in kommenden Versionen.
- Die Rückmeldungen der Benutzeroberfläche bei Wiederholungsversuchen werden weiter optimiert: Schnelles mehrfaches Tippen auf „Verbindung prüfen“ kann aktuell noch doppelte Anfragen auslösen, und ein Countdown bis zum nächsten Versuch wird noch nicht angezeigt.
- Bei sehr alten Mediatheksversionen kann in seltenen Einzelfällen eine manuelle Wiederherstellung erforderlich sein; der Großteil älterer Sammlungen migriert beim Start bereits vollautomatisch und sicher.
Als Nächstes werden wir die Anpassung an faltbare Geräte und die Barrierefreiheit abschließen, Wiederholungsanzeigen und Countdown-Timer ergänzen und die automatische Migration auf weitere ältere Mediatheksversionen ausweiten.
